Die Soay-Schafe von Birgit und Holger Linde aus Hamburg-Ochsenwerder | Tel. 040 - 73 67 41 92

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Mai 2015 - Große Trauer um Cloé

Und dann passiert das, wovor wir am meisten Angst haben: Unsere sechsjährige Aue Cloé ist leider nach einer schweren Totgeburt ihres Lammes gestorben.

Wenige Tage zuvor: Während die anderen Auen mit ihren Lämmern voll beschäftigt sind, zieht Cloé ganz entspannt mit Mörtl um die Dörfer.

Sie kommt ganz normal zu uns, wenn es Lockfutter gibt (rechts im Bild).

Sie machte auf uns einen trächtigen, aber völlig normalen Eindruck. Doch von einem Tag auf dem anderen fraß sie nichts mehr. Wir dachten die Geburt geht los, aber es geschah nichts. Am nächsten Tag haben wir unsere Tierärztin gerufen, weil sie immer noch nichts essen wollte. Aber eine Portion Pansenstimmulanz und anderen Mittelchen halfen nichts. Ein Schaf überlebt nicht lange ohne zu fressen, wir waren ratlos und besorgt.

Dann platzte doch die Fruchtblase und als wieder nichts passierte, kam die Tierärztin erneut und sie hat das Lamm herausgeholt - es war schon längere Zeit tot und lag so verdreht, dass Cloé es wohl nicht allein geschafft hätte. Cloé war jetzt bereits sehr geschwächt und innerlich stark vergiftet, das hat eine Blutprobe gezeigt. Wir haben noch zwei Tage um sie gekämpft, aber dann ist sie gestorben. Wir sind sehr traurig, es war unsere jüngste Aue.

Das passiert, versuchte uns die Tierärztin zu beruhigen und ja, wir sind froh über unsere 47 gesunden Geburten, die wir bisher miterleben durften!

Und auch den Drillingen geht es sehr gut und keiner kommt zu kurz.

Wir haben dieses Jahr zwei weibliche Lämmer und sechs Böckchen!

... und der Wollwechsel ist schon im vollen Gange wie man im Vordergrund am Schubberbaum erkennen kann. Hach, schon sehr tröstlich, diese Herde!

Aber sie fehlt schon, unsere Cloé. Hier mit Lamm 2011.

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