Die Soay-Schafe von Birgit und Holger Linde aus Hamburg-Ochsenwerder | Tel. 040 - 73 67 41 92

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September 2016 - Soay-Schafzüchtertreffen

Endlich schaffen wir es mal wieder zum Soay-Schafzüchtertreffen zu fahren. Diesmal fand es in Bergrheinfeld in Unterfranken bei Schweinfurt statt. Der Ort liegt direkt am Main, hier stehen wir auf der Mainbrücke.

Der Blick von der Brücke geht zum linken Mainufer hinüber: Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld wurde letztes Jahr stillgelegt, es hat den Stresstest nicht bestanden.

Der Tagungsort und unser Hotel ist das Gasthaus „Zum Weißen Roß“ - direkt an dieser schicken Maria-Schmerz-Kirche. Kirche? Na, einen Wecker brauchen wir wohl nicht!

Die Mitgliederversammlung am Abend ist wie immer gut besucht. Gemeinsam vernaschen wir ein köstliches Spanferkel und haben nach dem Abarbeiten der Tagungsordnungspunkte genug Zeit zu verdauen und ausgiebig mit vielen Bekannten und neuen Soay-Vereinsmitgliedern zu quatschen.

Am nächsten Morgen geht es nach Schweinfurt auf ein Ausflugsschiff. Bei bestem Wetter auf dem Sonnendeck kommt keine schlechte Laune auf und wir lernen unter anderem Heinz kennen. Er hat eine sehenswerte Website: zickenheinz.de

Anschließend besuchen wir die Schafe der Familie Freibott in Stadtlauringen. Dort bekommen wir sofort den Duft dieser Wildschweine auf dem Spieß in die Nase. Woher kommt noch der Name Schweinfurt? - Nach dem Essen müssen wir uns jetzt aber dringend etwas bewegen!

Ein kleiner Spaziergang zu den Soay-Schafen tut da sehr gut.

Obwohl wir mit so vielen Menschen und auch Hunden vor dem Zaun stehen, kommt die Herde uns doch sehr zutraulich entgegen.

Doch wer sind eigentlich diese Jungs in ihrem Einheitslook, fragen sich einige der Mitglieder. Das sind die Soay-Freunde Kellerwald aus Frankenau. Sie sind Teil der sogenannten Arche-Region „Kellerwald, Frankenau und Umgebung“. Neun Betriebe darunter auch die Soay-Freunde sind Mitgliedsbetriebe der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH). Diese Betriebe wollen die Landschaftspflege und den Tourismus durch die abwechslungsreiche Tierhaltung in dem Naturpark verknüpfen. Ich bin gespannt darauf, mehr darüber zu erfahren. Vielleicht findet ja bald dort ein Soay-Schafzüchtertreffen statt? Ich würde mich freuen.

Zuhause warten neue Aufgaben auf uns. Nach dreimaligen Einfangen klappt es mit dem Anlocken auf unsere kleine Weide vorne am Haus gar nicht mehr so gut.

Der letzte kleine Bock muss eingefangen werden. Er geht am nächsten Wochenende zu seinen neuen Besitzern am Schweriner See.

Nur Lea ist nicht nachtragend, sie steht zu sehr auf knackige, frischgepflückte Birnen.

Geschafft, sie sind wieder alle auf der kleinen Fläche am Haus. Hier bleiben sie jetzt auch erst einmal ein paar Tage, es gibt unübersehbar viel zu tun. Mal nicht den Kopf ins Gras stecken, Leute.

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